2011

5 LVWK 2011

An einem strahlenden Spätsommerwochenende fand am 24./25. September der 5-Länder-Vergleichs-Wettkampf auf dem schönen Wiesenhof in Saarlouis statt.  Unter der Mannschaftsführung von Iris Schlobach konnte der Landesverband Rheinland-Pfalz, nach spannenden und hochklassigen Wettbewerben, in der Gesamtwertung den 3. Platz in der Gesamtwertung erreichen. 

 

MZ-Laubenheim war mit seinem M**Team am Start und diesmal musste sich unsere  junge Mannschaft einer besonders starken Konkurrenz stellen, denn einige Teams im Wettbewerb voltigieren mittlerweile in der höchsten Leistungsklasse S, sind also nach ihrer Nominierung aufgestiegen.

 

Im Pflichtwettbewerb kam das Team mit einer Wertnote von 6,08 zunächst auf Platz 8. Leider lief die Kür am Sonntag nicht ganz so glatt und harmonisch, wie gewohnt. Letztlich konnte  in der Gesamtwertung noch der 9. Platz, mit der Wertnote 6,698 (A:6,724/B:6,714/C:6,656), erreicht werden. Sicher ein erlebnisreiches und forderndes Sportwochenende, das neuen Ansporn für die Zukunft geben wird.

 

Im Einzelwettbewerb war auch Barbara Köhler, aus unserem S-Team, für Rheinland-Pfalz am Start. Sie zeigte eine gute Leistung, zumal sie für diesen Wettbewerb auf einem für sie neuen Pferd an den start ging. Sie meisterte diese Herausforderung sehr gut und erreichte einen guten 2. Platz in der Gesamtwertung.

 

Im Team Laubenheim 2 voltigierten: Jelena Freiberg, Mona Rauschkolb, Eliana Kauth, Jonas Weidner, Viktoria Hubig, Lea Rosenmeyer, Ella Kloster und Neele Leoff.

Erfolgreiche Starts unserer Teams beim Voltigierturnier in Herxheim

Am vergangenen Wochenende ging es für unser M**-Team und unsere L-Gruppe zum Turnier nach Herxheim. Unser Team Laubenheim 3 (L-Gruppe) ging mit Harry an den Start. Er zog gewohnt sicher und gut seine Runden und war wie immer eine tolle Unterstützung für die Mannschaft, die im zweiten Wettbewerb nach dem Aufstieg in die Leistungsklasse L schon mit der guten Pflicht ein erstes Ausrufezeichen setzte. Nicht umsonst wurden in diesem Wettbewerb danach Janine Beitz und Julia Raible als Pflichtbeste dieses Wettbewerbs geehrt.

 

Auch die Kür wurde sauber und schön geturnt. Platz 1 in dieser Wertungsprüfung und mit 5,7 eine erste Aufstiegsnote in die Leistungsklasse M waren ein klasse Ergebnis und zeigen das Potenzial des Teams. Es voltigierten: Janine Beitz, Julia Raible, Sonja Hartmann, Lilli Sauer, Mara Weindorf, Malu Augustin, Sophia Berner, Simon Stolz und Luisa Rossitsch. Auch unser Team Laubenheim 2 wusste in seiner "Stammbesetzung" wieder zu überzeugen. Danny (Dungal) lief an der Longe von Hanne wie ein „Uhrwerk“ und erhielt dafür bei den Wertungsrichtern einmal die Note 7,0 und einmal sogar eine 8,0. Ein klasse Ergebnis in der Pferdenote. Die Mannschaft turnte zunächst eine saubere Pflicht und danach eine sehr sauber und sicher ausgeführte Kür. Das Publikum war begeistert, zumal die Gruppe auch in dieser Klasse mit Abstand die „jüngsten“ waren. Das Endergebnis hier: Eine Wertnote von 6, 7 und damit auch Platz 1 in diesem Wettbewerb. Außerdem wurden auch in diesem Wettbewerb zwei unserer Voltigierer, nämlich Mona Rauschkolb und Jelena Freiberg als Pflichtbeste geehrt. So ging ein schönes Turnier und ein erfolgreiches Voltigierwochenende zu Ende. Nach dem die Pferde versorgt waren ging es mit guter Laune zum „heimischen Mongolen“ und es wurde noch viel gelacht und gesprochen. Wirklich ein rundum schöner Tag.

Platz 5 für Sophie bei der DJM 2011 in Krumke

Erneut gibt es sehr gute Nachrichten und Erfolge für Voltigierer unseres Vereins zu vermelden. Denn Sophie aus unserem S-Team, war auch im Junior-Einzel der Damen bei den Deutschen Junornen-Meisterschaften, erfolgreich am Start.

 

Bei ihrer Prämiere im Damen-Einzel der DJM konnte sie erneut mit sehr guten Leistungen in den Pflicht- und in den beiden Kürumläufen überzeugen und erreichte in einem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld in der Gesamtwertung den 5.Platz. Gerade in der Kür am Finaltag zeigte sie Nervenstärke und konnte Sie noch einmal besonders gut überzeugen. Sie nahm das Publikum wieder mit auf die Reise ins "Wunderland von Alice" und erhielt viel Applaus vom Publikum und von den Fachleuten.  

 

Ein herzlicher Dank geht an alle, die Sophie die Daumen gedrückt haben und unterstützt haben. Insbesondere natürlich auch an Hanne, die auch einen großen Anteil an bisherigen  Erfolgen im Einzel hat. 

 

Neue Deutsche Meisterin im Einzelvoltigieren der Junioren wurde mit größerem Abstand die 18 jährige Pauline Riedl aus Neuss. Hier ein kurzer Auszug der Ergebnisse der Top-Platzierten: 

 

  1. 1. Pauline Riedl (7,812)
  2. Natalie Kreuzer (7,479)
  3. 3. Corinna Knauf (7,478)
  4. 4. Vaness Hrastnik (7,449)
  5. 5. Sophie Hofmann (7,401)
  6. 6. Jenny Spielmann (7,260) 

Weitere Informationen und ein Bericht von Daniel Kaiser zur Junioren-Meisterschaftfinden sich auf der Seite der reiterlichen Vereinigung im Bereich der „News“ bzw. bei "FN-Aktuell" im September download sowie auf der Homepage des Veranstalters in Krumke oder auch auf der Homepage des Fachbeirats.

Teams Laubenheim 2 und 3 in Kurtscheid erfolgreich am Start

Am Sonntag den 4. September waren in Kurtscheid, nach einer längeren Pause (letztes Turnier LM Trier) die Mannschaften MZ Laubenheim 2 und 3 am Start. Da Kurtscheid bekannt ist für eine schöne Turnieratmosphäre und die tolle Halle, freuten sich die Voltigierer, trotz des frühen Aufstehens, darauf ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. 

 

Für die Mannschaft MZ Laubenheim 3 war es der erste Start in Leistungsklasse L, in der sie sich auch tapfer geschlagen haben und einen 3.Platz erreichten. Als Pflichtbeste aller L-Gruppen, die gestartet sind können wir eine unserer Voltigiererinnen, Janine Beitz, benennen. 

 

Die M**-Gruppe hat sich einen guten 2.Platz erturnt, mit nur sehr geringem Abstand (3.Stelle hinterm Komma) zu den Siegern aus Saarburg. Beim Wettbewerb der Pflichtbesten, konnten wir auch hier mit 2 Voltigiererinnen aus MZ Laubenheim punkten. 3.Platz Jelena Freiberg, 1.Platz Mona Rauschkolb. Herzlichen Glückwunsch! 

 

Persönlich gratuliert hätte auch sicher gern Jelenas Hund Toby. Der seine Zeit im Auto dazu nutzte, ständig die Hupe auszulösen, sodass eine Suchanfrage durchs Mikrofon nach dem Besitzer des Wagens für einige Lacher sorgte. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und es fing erst an zu regnen, als wir schon auf dem Heimweg waren. 

Silber und Bronze bei der Deutschen Meisterschaft 2011

Am Wochenende ging es für unsere Voltigierer in den hohen Norden nach Elmshorn. Ziel der Reise war die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Senioren 2011. Für Rheinland-Pfalz am Start, unsere erste Mannschaft und das „Pas de Deux“. Es wurde ein unvergessliches und sehr erfolgreiches Wochenende, mit allem, was den Voltigiersport so spannend und interessant macht. Auch der Veranstalter und das Publikum waren spitze.

Die Anreise verlief reibungslos und in der Verfassungsprüfung gab es für Elevation, der im Vorfeld wegen einer Verletzung geschont wurde und der auch deshalb nicht bei der EM am Start gehen sollte, keine Probleme. Die Pause und die gute Pflege in dieser Zeit haben ihm sichtlich gut getan und so war er wieder voller Energie, so wie wir ihn kennen und schätzen. Er hat mit Hanne Strübel an der Longe wieder einen wichtigen und tollen Beitrag zum Erfolg beigetragen. Ohne unseren „Elli“ wäre das nicht möglich geworden und er bekommt sicher in den nächsten Tagen und Wochen die ein oder andere Extra-Möhre.  

 

Zunächst ging es für die Mannschaft im Pflichumlauf darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die beiden Kürdurchgänge zu verschaffen, denn nach der wirklich tollen Saison, hatten sich alle vorgenommen, ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen. Die Erwartung und die Anspannung war entsprechend groß. Besonders schön an war die Rückkehr von Jana Weidner ins Team, die nach ihrer Verletzung bei der Trophy-Süd zum ersten Mal wieder mit dem Team an den Start gehen konnte. In der Pflicht zeigte sich dann, dass sich das intensive Training der letzten Wochen und Monate für alle gelohnt hatte. Die Mannschaft turnte eine gute und sichere Pflicht und lag in der Wertung schon jetzt auf Platz 4.  

Teams Neuss, Ingelsberg und Mainz bei der Siegerehrung
Teams Neuss, Ingelsberg und Mainz bei der Siegerehrung

Aber es waren auch in diesem Jahr wieder sehr starke Teams aus ganz Deutschland am Start und es war schon jetzt klar, dass die Kürumläufe die Entscheidung bringen würden und das es darum ging, keinen Fehler zu machen. Entsprechend hoch war die Anspannung, als es dann in der schönen Halle und vor den 2.200 begeisterten Zuschauern in die entscheidenden Umläufe ging. Das Team zeigte erneut eine klasse Leistung im ersten Kürumlauf und konnte damit die guten Saisoneindrücke bestätigen. Vor dem Finaltag rückte unsere Mannschaft auf Platz 3 in der Wertung vor, aber die Abstände waren gering und alle wussten, dass das Finale am Sonntag kein Selbstläufer werden wird, zumal die Auslosung ergeben hatte, das Mainz als erstes der Top 5-Teams an den Start gehen musste.

Die Medaillen bestehen den Bisstest -  Das Team: Hanne Strübel, Moritz Wolf, Susanne Wunderle, Jürgen und Barbara Köhler, Jana Weidner, Sophie Hofmann und Anna Winkler.
Die Medaillen bestehen den Bisstest - Das Team: Hanne Strübel, Moritz Wolf, Susanne Wunderle, Jürgen und Barbara Köhler, Jana Weidner, Sophie Hofmann und Anna Winkler.

Die Stimmung war gigantisch und die Halle tobte. Nach der Anfeuerung eine Stille und Anspannung, bei der man eine Stecknadel hätte fallen hören. Die Musik startet und unser Team zeigt wieder eine klasse Leistung und versammelt sich anschließend in der für die besten Teams eingerichteten "Kiss and Cry" Zone. Es heißt warten. Das Publikum klatscht und feuert unser Team an. Dann das Ergebnis. Eine 8,306! Unsere Mannschaft übernimmt die Führung in der Meisterschaftswertung und muss nun abwarten, was die verbleibenden Teams leisten. Zunächst zeigt Ingelsberg eine sehr saubere und schöne Kür. Das Team übernimmt erwartungsgemäß die Führung. Jetzt wird es spannend, denn dass das Europameisterteam aus Neuss ebenfalls noch an uns vorbeiziehen wird ist zu diesem Zeitpunkt schon klar, aber nun steht mit Hollen das letzte Team am Start, das uns den dritten Platz noch „streitig“ machen könnte. Die Mannschaft legt los wie die berühmte "Feuerwehr" und zeigt ebenfalls eine klasse Leistung. Es wird sehr spannend. Dann die Entscheidung! Unsere Mannschaft gewinnt Bronze bei der Deutschen Meisterschaft 2011! Ein tolles Ergebnis und der absolute Höhepunkt einer tollen Saison. 

Sophie und Moritz
Sophie und Moritz

Platz 2 und damit Silber im Pas de Deux

 

Auch von unserem „Pas de Deux“ gibt es klasse Nachrichten, denn auch Moritz und Sophie zeigten am Meisterschaftswochenende eine sehr gute Leistung. Sie starteten wieder auf Elevation und lagen nach dem ersten Wertungsumlauf schon auf Platz 3. Das Publikum war von der turnerisch anspruchsvollen Kür der Beiden begeistert und es gab viele Anfeuerungsrufe und tosenden Applaus. Im Finalen Durchgang zeigten sie dann noch eine klasse Leistung und Nervenstärke. So erreichten sie die Silbermedaille in dieser Meisterschaftsprüfung. 

 

Insgesamt also ein wirklich sehr gutes Ergebnis für unsere Starter und den Landesverband Rheinland-Pfalz, der sich insgesamt sehr gut bei dieser Deutschen Meisterschaft präsentierte.

Platz 5 für unser „Pas de Deux“ bei der EM

„Wir sind ein Team!“ Das war der schöne Anfeuerungsruf und gleichzeitig das „Motto“ der deutschen Voltigierer, bei der diesjährigen EM in Le Mans. Es waren heiße Tage, die den Voltigierern, den Longenführern und den Pferden gerade am Nachmittag alles abverlangt haben. Die Spannung in den verschiedenen Entscheidungen, hat den Sportlern und den Zuschauern, noch einmal zusätzlich „eingeheizt“. Die Stimmung in der Halle und auf dem Championats-Gelände war jedenfalls super und nach dem Abschluss der hochklassigen Wettbewerbe bei den Junioren und den Senioren, kann sich die deutsche Equipe über klasse Leistungen und Ergebnisse freuen. Ein gutes Zeichen für den aktuellen Leistungsstand des deutschen Voltigiersports und der mannschaftlichen Geschlossenheit sowie dem tollen Teamgeist in der Equipe.

 

Für unser „Pas de deux“ mit Sophie und Moritz verlief die Vorbereitung mit intensivem Training planmäßig und sicher. Leider war der Start auf Elevation dann nicht möglich. Sehr Schade, insbesondere auch für Hanne, die maßgeblich zur bisherigen Entwicklung und zum Erfolg der beiden beigetragen hat und die sicher gerne an der Longe bei der „Championats-Prämiere“ der Beiden mitgewirkt hätte. Aber es gibt auch sehr positives zu berichten, denn insbesondere durch die große Unterstützung aus Köln und zuvor aus Kriftel, wurde rasch ein sehr gutes und sicheres Ersatzpferd für die anspruchsvolle Doppel-Kür gefunden. So ging es dann mit „Flashlight“ und Kai Vorberg ins französische Le Mans.

 

Gut angekommen, nahm die Vorbereitung wieder ihren üblichen Gang und die Anspannung und die Vorfreude stieg, gerade unter dem Eindruck der sehr guten Trainingseindrücke und -leistungen, von Tag zu Tag. Nun hieß es sich möglichst optimal auf den ersten Umlauf vorzubereiten.Als es soweit war, zog Flashlight mit Kai Vorberg an der Longe sicher und ruhig seine Runden. So konnten Moritz und Sophie die Kür bei ihrer gemeinsamen „EM-Prämiere“ gut und sicher turnen und erreichten nach dem ersten Wertungsumlauf Platz 5.  

 

Jetzt hieß es im Finale am noch einmal richtig „Gas“ zu geben.  Am Sonntag lief das Projekt „Aufholjagt“ zunächst ohne Fehl und Tadel. Flashlight ging super und die Kür wurde, trotz der hohen Schwierigkeit, sehr sauber geturnt. Das Publikum war begeistert und hielt den Atem an. Alles schien auf ein „Happy End“ und ein tolles „Finish“ hinaus zu laufen. Da passierte das, wovor sich alle Voltigierer fürchten, aber vor dem niemand zu 100% sicher ist, egal wie oft trainiert wird. Gerade bei ihrer ansonsten so extrem sicheren, abschließenden "Paradedisziplin", dem Handstand kam es zu einem unfreiwilligen Abgang. Auch wenn dies einigen Spitzenvoltigierern und Gruppen an diesem Wochenende passierte, ist es doch in jedem Fall immer sehr schade. Trotzdem wurde auf Grund der gezeigten Gesamtleistung eine sehr Wertnote erreicht.  

So blieb es bei  bei einem sehr guten 5. Platz für die Moritz und Sophie, bei einer stark besetzten EM. Schön war natürlich, dass sich dann noch Theresa und Torben in einem echten "Herzschlagfinale" noch knapp vor die, an diesem Wochenende besonders starken, "Eccles"-Schwestern vorbeischieben konnten. Das war klasse. Herzlichen Glückwunsch dazu.  

 

Außerdem gratulieren wir allen Voltigierern und dem gesamten Team der deutschen Equipe zu den tollen Leistungen und natürlich auch zu den Erfolgen und Platzierungen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle natürlich noch einmal an Kai, die Kölner sowie den Besitzer von „Flashlight“ für die tolle Unterstützung. Das war spitze und das Motto „Wir sind ein Team“ hat einmal mehr getragen. 

Homepage 1 Jahr Online

Unsere neue Homepage ist jetzt seit einem Jahr "Online" und wir freuen uns riesig über die tolle Resonanz und wie positiv das Interesse schon in diesem ersten 12 Monaten war. Denn in diesem Zeitraum haben wir mehr als 60.000 Seitenaufrufe und Besuche auf unserer Seite gezählt! Sicher auch ein gutes Zeichen für die Entwicklung des Voltigierssports insgesamt. Wir haben uns über euer Interesse riesig gefreut. Vielen Dank hier an alle und wir bleiben natürlich weiter für euch aktiv. Bei Interesse könnt ihr auch einmal auf unserer Facebook-Seite vorbeischauen. 

Aachen ist einfach Spitze !

Am Wochenende stand Aachen wieder im Zentrum des Voltigiersports. Es gab in den verschiedenen Wettbewerben klasse Leistungen zu sehen. Mit dabei auch unser neues „Pas de Deux“ mit Moritz Wolf, Sophie Hofmann sowie Hanne Strübel an der Longe. Alle waren gespannt, denn unser Duo trainiert und startet erst seit wenigen Wochen gemeinsam als Doppel.  Es wurde ein ereignisreiches und spannungsgeladenes Wochenende.

 

Jetzt geht´s los ...

 

Am Anfang stand neben der Anreise nach Aachen, die Verfassungsprüfung auf dem Programm. Elevation zeigte wieder seine Stärke und erhielt die Startberechtigung. Nach einem ersten Kennenlernen der Anlage wurde trainiert und anschließend warteten alle gespannt, auf das Ergebnis der Auslosung. Hier hatte unser Doppel an diesem Tag kein besonderes Losglück, denn für den ersten Umlauf wurde der Startplatz 1 im Feld der 11 Starter ausgelost. 

 

Umlauf 1 - Startplatz 1

 

Davon ließen sich unsere Sportler aber nicht beeindrucken und zeigten schon im ersten Umlauf ihr Können und Potenzial. Das Publikum war begeistert von der turnerisch anspruchsvollen und sicher spektakulärsten Kür im Wettbewerb der Doppel. Es gab sehr viel Applaus für die gezeigte Leistung. Auch die Wertung der Leistung lag in der Tendenz im 7,9er Bereich. Leider gab es aber mit einer 7,4 auch einen echten „Ausreißer“ bei den Wertnoten, der eine bessere Platzierung verhinderte. Auch im direkten Vergleich mit dem weiteren deutschen Spitzendoppel,  Anna und Florian Kraft, hatte dies Folgen, denn man hatte zwar bei 2 von drei Richtern in die „Nase“ vorn, aber der dritte Wertungsrichter gab den entscheidenden Ausschlag für die Gesamtnote in diesem Umlauf. Trotzdem zeigten Sophie und Moritz auch schon im ersten Umlauf ihr Können und das Potenzial. Sie konnten mit ihrer natürlichen Art letztlich das Publikum und den Großteil des Richterteams überzeugen. Klar in Führung an diesem Tag, das starke und sympathische Doppel Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs, die mit ihrer auf Ausdruck ausgelegten Schwanensee-Kür punkteten. Diesmal „musste“ also unser Doppel, nach dem Sieg in Krumke, den beiden den Vortritt lassen und es war klar, das damit auch die erste Entscheidung im Bezug auf die Nominierung für die EM in Le Mans gefallen war. Ein Glückwunsch an die beiden, die eine klasse Leistung gezeigt haben und Deutschland sicher gut vertreten werden.   

 

Umlauf 2 - Gänsehaut pur

 

Im zweiten Durchgang startete unser „Team“ dann auf dem vorletzten Startplatz und damit war die Dramaturgie kaum zu toppen, denn es ging auch darum, erneut eine Top-Leistung zu zeigen und sich so für die anstehende Nominierung noch einmal zu empfehlen. Keine einfache Aufgabe, den auch das Doppel Anna und Florian Kraft legte mit einer Wertnote von 7,9 vor. Das knistern der Spannung war in der Halle förmlich zu spüren. Die Stimmung war einmalig und Moritz, Sophie, Hanne und Elevation wurden nach der Kür des Vortages vom Publikum richtig angefeuert und getragen. Sie zeigten wieder eine beeindruckende Leistung und legten noch einmal ordentlich nach! Die beiden hatten die Herzen des Publikums gewonnen und es gab schon riesigen Applaus, bevor Moritz mit einem Salto die Kür abschloss. Echtes „Gänsehaut-Feeling“ beim Auslaufen und getragen von der klasse Unterstützung warteten alle gespannt auf das Ergebnis. Diesmal wieder eine Wertnote im  8,0er Bereich (8,271/7,600/8,150). Auch wenn es für eine bessere Platzierung in der Gesamtwertung, auf Grund des Ergebnisses des Vortages, nicht ganz reichte, ging der zweite Umlauf im direkten Vergleich mit dem weiteren deutschen Doppel, wieder an unsere Sportler. Insgesamt war im Wettbewerb festzustellen, wie toll sich die Leistungen, im Doppel entwickelt haben. Gerade die Kür des amerikanischen Doppels Maitozo/Ross war eine echte Show, aber auch die Geschwister "Eccle" konnten mit ihrer sehr sauberen Kür wieder überzeugen.

 

Sophie und Moritz werden sicher in den nächsten Wochen noch weiter zulegen und das Publikum kann sich auf eine Weiterentwicklung der ohnehin schönen Kür freuen. Denn schon in der kurzen Zeit, die ihnen bisher zur Verfügung stand, haben sie sich klasse entwickelt und konnten mit den internationalen Top-Teams mithalten und zuvor schon den CVI in Krumke gewinnen. Insgesamt kann man also von der Leistung und der Perspektive sehr zufrieden sein und Aachen war einfach Spitze! Danke an das tolle Publikum und natürlich an alle, die unseren Beiden die Daumen gedrückt haben. Ihr wart einfach klasse. Auch der Zusammenhalt und die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Sportlern aus den verschiedensten Nationen war in Aachen einfach genial und hat zur positiven Gesamt-Atmosphäre des Turniers beigetragen. Auch ein besonderes Dankeschön an Hanne, die mit ihrem Einsatz den Start erst möglich gemacht hat. Als dann am Sonntag noch die Nachricht kam, dass Moritz und Sophie als zweites Doppel für die EM nominiert sind, war die Freude natürlich riesig. Bei den deutschen "Pas de Deux" wird es also bei der EM zwei sehr unterschiedliche "Küransätze" zu sehen geben. Wie alle nominierten werden sie sich sicher in Frankreich sehr gut präsentieren und für das deutsche Team ihr bestes geben. Wir gratulieren allen nominierten und freuen uns schon auf tolle Wettbewerbe bei der EM. 

2x Gold für Team und "Pas de Deux" beim CVI in Krumke

Am Wochenende ging es wieder zu einem internationalen Turnier nach Krumke in Sachsen-Anhalt. Die Anreise verlief reibungslos und der Empfang auf der sehr schönen Anlage war herzlich. Elli bekam eine schöne Box und konnte es sich so nach der langen Fahrt etwas gemütlich machen. Die Verfassungsprüfung war kein Problem und so ging es dann zum Essen und direkt anschließend in die Unterkunft ins nahgelegenen Stendal. Eine schöne Stadt mit einem sehenswerten historischen Stadtkern.

 

Freitag im Zeichen der „Pflicht“

 

Am Freitag, der ganz im Zeichen der „Pflicht“ stand, ging es dann schon am frühen Morgen los. Das Losglück hatte dafür gesorgt, das Sophie als erste Starterin im Junior-Einzel der Damen, den hochklassig besetzten Wettbewerb eröffnete. Sie machte ihre Sache sehr gut und schaffte mit einer guten Pflichtnote Platz 4. Eine wirklich gute  Ausgangsposition in der Spitzengruppe und für den weiteren Wettbewerb. 

 

Am Nachmittag ging dann unser S-Team an den Start. Auch hier galt es mit einer guten Pflicht einen guten Start in den Wettbewerb zu schaffen. Elevation mit Hanne Strübel an Longe lief sicher und gut seine Runden und so konnten unsere Sportler eine sehr gute Pflicht turnen und sich so mit einer Wertnote von in der Pflicht schon einen guten Vorsprung herauszuarbeiten.  Alle konnten also zufrieden sein und so war die Stimmung beim gemeinsamen Abendessen sehr gut. Aber auch die Anspannung stieg, denn am anstehenden zweiten Tag, standen wichtige Entscheidungen an. 

 

Samstag: Der Tag der ersten Entscheidungen

 

Auch am Samstag ging Sophie in der Junior-Einzel-Kür zuerst an den Start, um sich für das Finale der besten 10 zu qualifizieren. Keine einfache Aufgabe, denn mit ihr hatten auch 30 andere Voltigierer das gleiche Ziel. Sophie war aufmerksam und turnte ihre Kür gewohnt sicher.  Sie schloss den 1.Durchgang mit einer Wertnote von7,184 als vierte in der Spitzengruppe ab und qualifizierte sich so sicher, für das Finale der besten 10 am Sonntag.

 

Am Nachmittag wurde es dann gleich zweimal spannend. Zunächst gingen Moritz und Sophie zum ersten Mal als „Pas de deux“ an den Start, mit dem Ziel sich in dem starken Teilnehmerfeld möglichst gut zu behaupten. Die Vorbereitungszeit war kurz und intensiv und so waren alle gespannt, wie die Umsetzung ihrer Kür unter Wettbewerbsbedingungen funktioniert. Die Anspannung war spürbar, denn Theresa Bresch und Torben Jacobs hatten mit einer schönen Kür vorgelegt und eine Wertnote von 7,845 erreicht. Jetzt ging es los und nachdem die erste Nervosität bei den beiden abgelegt war, turnten Moritz und Sophie mit viel Ausstrahlung eine gewohnt sichere Kür, die beim Publikum und bei den Wertungsrichtern sehr gut ankam. Der Lohn: Eine Wertnote von 8,066 und damit auch Platz 1 im ersten Durchgang. Eine mehr als gelungene Prämiere!

 

Aber der Wettbewerbstag war für die Laubenheimer-Voltigierer damit noch nicht zu ende, denn mit dem Kürumlauf der S-Teams stand ein weiterer Höhepunkt des Tages an. Die Mannschaft zeigte in der Kür erneut ihre Leistungsstärke und baute mit einer Wertnote von 8,559 die Führung, im Mannschaftswettbewerb der Senior-Gruppen, weiter aus. Allerdings gab es vor dem Kürstart eine kurzfristige Veränderung, denn Susi hatte sich leider bei der Pflicht am Fuß verletzt und um kein Risiko für die Gesamtwertung einzugehen, ging Gisi an ihrer Stelle an den Start. Sie machte nach zwei kurzen Übungsrunden ihre Aufgabe super. Susi wird sicher in Kürze wieder fit sein. Wir wünschen ihr auf jeden Fall eine schnelle Genesung. Klasse, dass das Team auf diese Ausnahmesituation so gut und sicher reagieren kann. So ging auch der zweite Wettkampftag mit sehr guten Ergebnissen zu Ende.

 

 

Der Final-Sonntag

 

Am Sonntag ging dann Sophie in zweit getrennten Pflicht und Kür-Umläuf an den Start. Bei der morgendlichen Pflicht hatte Sie eine gute Leistung gezeigt und so freute sie sich auf den zweiten Kürdurchgang am Nachmittag. Vorher standen für Sie und Moritz jedoch noch der zweite Umlauf im „Pas de deux“ sowie der Start im S-Team auf dem Tagesprogramm.

 

Diesmal hatte die Auslosung im „Pas de deux“ dafür gesorgt, dass Moritz und Sophie vorlegen mussten. Und das machten Sie prima! Die Kür war noch sauberer geturnt als am Sonntag und so konnten sie den Wettbewerb mit einer Gesamtwertnote von 8,213 letztlich für sich entscheiden. Wir freuen uns schon darauf wenn die beiden, die zur Zeit noch ausgelassenen Elemente, in ihre Kür einbauen.

 

Auch beim S-Team verlief alles „planmäßig“ und so konnte das Team auch beim CVI in Krumke überzeugen und den Wettbewerb für sich entscheiden. Ein klasse Ergebnis, denn es waren viele gute Teams am Start. Und die Mannschaft konnte beim zweiten CVI Start in diesem Jahr den zweiten Sieg feiern! Einfach klasse.

 

Sophie begann die Kür im Junior-Einzel wie immer ruhig, sauber und mit viel Ausstrahlung. Die schwersten Passagen waren gemeistert, als sie leider beim Prinzensitz etwas abrutschte und längere Zeit brauchte, um ihren Fuß wieder aus dem Griff zu befreien. Trotzdem turnte sie danach gut weiter und letztlich fehlte ihr dann nur noch die „verlorene Zeit“, um die Kür wieder wie gewohnt, mit einem Flick-Flack zu beenden. Sie konnte sich trotz des Missgeschicks mit einer gesamt Wertnote von 7,226 den 4.Platz sichern. Nach diesem Tagesprogramm sicher eine gute Leistung, denn nach Platz 2 in Bremen, war Sophie in ihrer ersten internationalen Saison damit beim Preis der Besten und den CVI´s in Florenz, Ermelo und in Krumke immer unter den Top fünf.

 

In der Siegerehrung gab es besonders berührende Momente, denn es sind schon besondere Momente, wenn für die Sieger in ihren Wettbewerben die Nationalhymnen gespielt werden. Zweimal auch für unsere Sportler. Einmal für unser S-Team mit Moritz Wolf, Susanne Wunderle, Sarah Giessler, Jürgen und Barbara Köhler, Sophie Hofmann und Anna Winkler und zuvor für Moritz und Sophie im „Pas de Deux“. Im Rahmen der Siegerehrung erhielten die beiden anschließend die Nominierung, durch den DOKR, für den anstehenden Start beim CHIO in Aachen. Ein toller Erfolg für all unsere Sportler und ein Dank, an alle die uns dabei Unterstützt und angefeuert haben. Es war ein wirklich schönes CVI Wochenende in Krumke und ein Lob für die klasse Gastgeber. Es war schön bei euch!!!

 

Weitere Informationen und Ergebnisse findet ihr auf der Homepage des Veranstalters. Bilder und Impressionen folgen in Kürze.

Erfolgreiche Landesmeisterschaft 2011

Ein schönes, erfolgs- und erlebnisreiches Wochenende liegt hinter uns und es gibt viel zu berichten. Denn unsere Starter konnten bei der Landesmeisterschaft mit sehr guten Leistungen überzeugen und letztlich in spannenden und interessanten Wettbewerben  3x Gold, 2xSilber, 1xBronze und den A-Gruppenpokal gewinnen. 

 

Am Anfang steht ein Happy-End

 

Lange stand nicht fest, ob und wo die Landesmeisterschaften in diesem Jahr stattfinden werden. Aber Dank dem besonderen Engagement des neu gegründeten Trierer Vereins, der Verbände in RLP, des Fachbeirats, der Richter, der Familie Naumes und den vielen weiteren engagierten Helfern und Unterstützern hat es doch noch geklappt und so konnte trotz der kurzen Vorbereitungszeit eine schöne Landesmeisterschaft in Morscheid stattfinden. Also ein echtes Happy-End schon zum Start der Landesmeisterschaften 2011 und ein besonderer Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. 

 

Laubenheim in 5 Meisterschaftswertungen und dem Nachwuchs-Cup am Start

 

Schon am frühen Sonntag des Finaltages der diesjährigen Landesmeisterschaft gab die erste Entscheidung im Nachwuchs-Cup-RLP. Hier waren 8 Teams der Leistungsklasse A am Start um, sich im spannenden Wettbewerb, zu messen.  Hier konnte sich unsere A-Gruppe trotz eines kurzfristigen Ausfalls sehr gut präsentieren und den Nachwuchspokal gewinnen. Ein schönes Erfolgserlebnis für unser Team und ein toller Start in den Finaltag. Das gab Rückenwind für unsere nachfolgenden Starter. Besonders schön war auch,  das Jana und Janine nach längerer Verletzungspause wieder an den Start gehen konnten. Sehr gute Nachrichten die uns allen Freude gemacht haben. Ist einfach schön euch wieder im Zirkel und auf dem Pferd zu sehen.

 

Moritz Wolf und Jürgen Köhler überzeugen im Herren-Einzel

 

Die nächsten Entscheidungen gab es dann in den Einzelwettbewerben der Meisterschaft, bei den Herren, den Damen und den Junioren. Auch hier gibt es klasse Ergebnisse und Leistungen. 

 

Bei den Herren überzeugte einmal mehr Moritz Wolf mit klasse Leistungen und konnte sich schnell vom starken „Verfolgerfeld“ absetzen.

 

Hier lieferten sich Jürgen Köhler und Lasse Dröscher einen spannenden und lange Zeit offenen Wettbewerb.

 

Jürgen legte am Sonntag noch einmal ein klasse Technik-Programm nach und eine saubere Kür kam sehr gut an und es wurde sehr sehr knapp. Nach dem Finale konnten sich unsere Herren über den ersten und den dritten Platz freuen und zurecht auf ihre Leistungen stolz sein.  

Platz 2 für Susanne Wunderle

 

Auch bei den Einzeln der Damen wurde dem Publikum einiges geboten und es wurde ein spannender Wettbewerb.

 

Susi konnte wieder mit guten Küren überzeugen und Musik-Interpretationen überzeugen. Auch im Technik-Programm zeigte sie ihre Stärke. Leider reichte ihr hier die Zeit nicht ganz, so das die "Rolle" leider nicht mehr gewertet wurde. Schade, denn hier fehlten ihr nur Sekunden. Dadurch verlor sie leider an Boden.

 

Sie erreichte letztlich in einen tollen 2.Platz und die Aufwärtstendenz bei ihr ist eindeutig zu spüren. Ein fast unglaubliches Ergebnis, wenn man bedenkt, wie schwer sich Susi zu Beginn der Saison verletzt hat und mit welch guten Ergebnissen und Leistungen sie nun schon wieder in der Mannschaft und im Einzel  überzeugen kann. 

Sophie Hofmann ist Landesmeisterin im Junior-Einzel

 

Im Junior-Einzel ging dann Sophie Hofmann aus unserem S-Team an den Start. Schon am Samstag hatte sie eine klasse Leistung gezeigt und in dem hochklassigen Wettbewerb überzeugt.Lag sie am Samstagabend noch mit einem minimalem Rückstand knapp hinter Annika Dietrich, konnte sie sich am zweiten Tag erwartungsgemäß weiter steigern und so an ihre starken Saisonleistungen nahtlos anknüpfen.

 

Durch die besseren Pflicht im zweiten Umlauf, schaffte sie den „Führungswechsel“ und damit eine optimale Ausgangssituation für das Kürfinale. Hier turnte sie nervenstark wie immer, eine sehr saubere, schön gestaltete Kür. Der Lohn: Viel Applaus vom Publikum und die beste Kürnote des 2.Umlaufs. So konnte Sophie ihren Vorsprung weiter ausbauen und verdient den Landesmeistertitel erringen.  Auch ein Verdienst der intensiven Förderung und Trainingsarbeit von Hanne Strübel. 

 

Junior-Team erreicht Silber

 

Als nächstes ging unserer Junior-Team im Finale an den Start. Unsere Mannschaft zeigte auf Nabucco und mit Hanne Strübel an der Longe eine wirklich schöne Kür, musste sich aber  letztlich dem favorisierten Team aus Ebersheim geschlagen geben.

 

Es ist erstaunlich wie schön das neu formierte Junior-Team mit ihrem neuen Pferd "Nabucco" harmoniert. Dies lässt einiges für die Zukunft erwarten.   Wie gut dieses Ergebnis im 4.Turnier in dieser Zusammensetzung ist, zeigt sich auch daran, dass der zweite Platz, vor dem sehr guten Team von Fortuna Saarburg, verteidigt werden konnte.

M**-Team gewinnt ebenfalls Silber

 

Weiter ging es Schlag auf Schlag. Im nächsten Finale um den Titel des Landesmeisters ging unsere 2. Mannschaft in der zweithöchsten Leistungsklasse "M" an den Start.

 

Das jüngste Team im Wettbewerb um die Landesmeisterschaft wusste mit einer einfallsreichen und sauberen Kür zu überzeugen.

 

Spätestens nach einer wirklich schön eingebauten Idee, bei der Jonas seiner Partnerin eine Blume ins Haar steckt, war das Publikum begeistert und die Herzen waren humorvoll gewonnen. Mit dieser tollen Leistung schaffte unsere "Youngsters" den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

 

Ein Erfolg, der die Perspektive dieser jungen Mannschaft deutlich macht. Denn an diesem Wochenende war nur die sehr starke Mannschaft von Fortuna Saarburg nicht zu "schlagen". Saarburg wurde verdient Landesmeister und Bad Ems dritter.

 

S-Team vom tollen Publikum beflügelt

 

Mittlerweile hatte sich die Halle komplett gefüllt und alle erwarteten das große Finale mit den Top-Teams der Leistungsklasse S.

 

Zunächst zeigten Ebersheim und Adenau ihre Klasse und die Vorfreude im Publikum stieg von Kür zu Kür. Schöne Küren waren zu sehen und der „Countdown“ für unser Team lief. Schon der Empfang beim Einlaufen war klasse und von der positiven Vorfreude beflügelt zeigte das Team eine Finalkür, die beim Publikum und bei den Wertungsrichtern sehr gut ankam.

 

Der Lohn: Der Landesmeister Titel 2011 und tosender Applaus, für den wir uns herzlich bedanken.

 

Insgesamt war es ein schönes Wochenende, das nicht nur tollen Sport geboten hat. Denn es war wieder einmal eine gute Gelegenheit sich mit den Freunden aus den anderen Vereinen aus Rheinland-Pfalz auszutauschen und eine gute gemeinsame Zeit zu verbringen. Auch in dieser Hinsicht waren die Landesmeisterschaften spitze. Wir gratulieren allen Teilnehmern und Platzierten zu ihren klasse Leistungen und bedanken uns für eure Unterstützung.

 

Das macht Voltigiersport aus und ihr seit einfach Spitze!!!

Nominierungen für die deutschen Junioren- und Senioren-Meisterschaften 2011

Am Wochenende sind wichtige Nominierungsentscheidungen bei der Landesmeisterschaft gefallen und bekannt gegeben worden. Es ging darum, welche Starter aus Rheinland-Pfalz bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften der Senioren in Elmshorn und den Junioren-Meisterschaften in Krumke antreten dürfen. Entscheidungen also, denen alle entgegenfieberten und bei denen nach der Bekanntgabe einige Freudentränen geflossen sind. Aber dazu später mehr. Schauen wir nun auf die uns betreffenden Nominierungen aus Laubenheimer Sicht an.

 

 Bei den S-Teams starten Adenau und Laubenheim  

 

Als die Nominierungen vom Landestrainer Holger Janssen bekannt gegeben wurden, war die Freude, bei unseren Voltigierfreunden vom S-Team Adenau, riesig. Denn diesmal fahren gleich zwei Teams aus Rheinland-Pfalz nach Elmshorn, um die Landesfarben zu vertreten. Klasse und eine wirklich schöne Möglichkeit gemeinsam anzutreten und sich in den Wettbewerben gegenseitig zu unterstützen. Der Grund, für den zusätzlichen Startplatz für Rheinland-Pfalz bei den S-Teams, ist aus Laubenheimer-Sicht besonders erfreulich, denn unsere erste Mannschaft wurde nach den starken Leistungen in dieser Saison für den Bundeskader nominiert und ist somit automatisch startberechtigt. Ein Dank an alle, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.

 

Moritz Wolf (Senioren) und Sophie Hofmann (Junioren) im Einzel nominiert

 

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung und dem Gewinn des CVI´s in Florenz sowie der süddeutschen Meisterschaft wurde Moritz Wolf bei den Herren nominiert. Hier wird er sicher wieder mit guten Leistungen und seiner sympathischen Art überzeugen und die Herzen des Publikums gewinnen. Er gehört nicht umsonst seit Jahren zu den Top-Ten-Voltigierern in Deutschland.

 

Bei den Junioren gab es auch Grund zur Freude, denn durch die gute Jugendarbeit und -förderung hat sich Rheinland-Pfalz mittlerweile 3 Startplätze im Einzel gesichert. Besonders schön, ist das in diesem Jahr ein weiterer Nachwuchsvoltigierer in Krumke an den Start gehen kann, da Sophie Hofmann, nach ihren sehr guten Saisonleistungen und nach der Aufnahme in die Longlist zur EM 2011, für den Bundeskader nominiert wurde und so direkt startberechtigt ist. Klasse, denn so können insgesamt 4 Voltigierer aus unserem Landesverband starten und neben Annika Dietrich und Clara Hartung kann so auch Chiara Congia ihr Können zu zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln. Sicher ein sehr leistungsstarkes Team, auf das wir uns alle freuen dürfen und dem wir viel Glück wünschen!

 

Junior-Team als Ersatzteam nominiert

 

Auch für unser Junior-Team gab es sehr gute Nachrichten, denn nach den gezeigten Leistungen des neu formierten Teams, wurde die Mannschaft als Ersatzteam für die Junioren-Meisterschaften nominiert. Eine tolle Anerkennung und ein weiterer Ansporn für die nächsten Turniere und Wettbewerbe. 

 

Insgesamt ist positiv festzustellen, dass sich das Leistungsniveau in Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren stetig und sehr positiv entwickelt hat. In allen Wettbewerben werden starke Voltigierer aus Rheinland-Pfalz antreten. Außerdem gibt es weitere sehr gute Voltigierer, die auf Grund der Startplatzbegrenzung in diesem Jahr nicht an der Meisterschaft teilnehmen können, von denen wir aber sicher in der Zukunft noch viel positives hören werden.

 

Wir wünschen allen Startern viel Erfolg und tolle Meisterschaften. Wir sehen uns in Elmshorn und Krumke!!!

 

Heddesheim: Gelungenes Finale eines XXL-Voltigier-Wochenendes

Das vergangene, lange Wochenende stand voll im Zeichen des Voltigiersports. Eindeutig also ein XXL-Voltigier-Wochenende mit guten Ergebnissen, frei nach dem Motto: Kein Tag ohne Voltigierturnier

 

Den Anfang machte, wie bereits berichtet, das S-Team mit den Starts am Donnerstag und Freitag in München. Ein klasse zweiter Platz in der Gesamtwertung war der Lohn für die kontinuierlichen Spitzenleistungen während der gesamten Trophy.

 

Am Samstag und Sonntag war Hanne dann schon wieder mit unserem A-Team, dem Juniorteam und unserer M**-Gruppe in Heddesheim am Start. Ohne den besonderen Einsatz von Hanne wäre das sicher nicht möglich gewesen und deshalb ein besonderes Dankeschön für diese Startmöglichkeiten und die wie immer tolle Unterstützung.

 

Am sehr frühen Samstagmorgen ging es schon sehr früh auf den Weg nach Heddesheim. Nachdem unseren Aktiven also das frühe Aufstehen und der Start in den Tag gut gelungen war, freuten sich nun alle, auf die anstehenden Starts beim Turnier und die erwachsenen Begleiter auf den ersten Kaffee zum richtig Wachwerden. Die Anreise verlief, wie zu dieser frühen Stunde nicht anders zu erwarten, reibungslos. Allerdings war bei der Ankunft die Meldestelle noch nicht besetzt und der erste Kaffee lies auch noch etwas auf sich warten. Aber zu tun gab es noch genug und so konnten die Formalitäten und das Frühstück kurze Zeit später nachgeholt werden.

 

Am Samstag startete unsere A-Gruppe und das Junior-Team. Beide Teams zeigten gute Leistungen und konnten  jeweils nach der abschließenden und gelungenen Kür den 2.Platz in ihren Wettbewerben erreichen. Ein schönes Ergebnis fÜr unsere jungen Nachwuchstalente. Einen kleinen Schreck gab es zunächst im Juniorteam, da sich Johanna vor dem Kürdurchgang am Fuß verletzt hatte und es am Anfang nicht sicher war, ob sie überhaupt noch in der Kür antreten kann. Sie hat sich aber gut durchgebissen und tapfer gekühlt. So konnte die Mannschaft antreten und eine schöne Kür turnen. Gute Besserung an Johanna und beim nächsten Turnier sind dann hoffentlich alle wieder Fit.

 

Am Sonntag gab es dann auch noch einen Platz 1 für unser M**-Team zu feiern. Mit einer guter Pflicht und einer schönen und Kür, konnte die ebenfalls noch sehr junge Mannschaft, Publikum und Richterteam überzeugen und gute Wertnoten erreichen.

 

Insgesamt also ein schönes, forderndes und sehr erfolgreiches XXL-Wochenende und die nächsten Termine für unsere Voltigierer bei der Landesmeisterschaft und beim CVI in Krumke stehen auch schon unmittelbar bevor.

 

Voltigier-Trophy-Süd (VTS): Eine gelungene Werbung für den Voltigiersport

Als aus der Idee zur „Trophy“ Realität wurde, ging es den zentralen Organisatoren Wolfgang Renz, Maren Illig und Kathrin Massé darum: Mit erstklassigem Spitzensport an drei interessanten 
Standorten eine möglichst große Zahl an Zuschauern, Aktiven
 und Sponsoren zu begeistern. Damit sollte das Interesse einer breiten Öffentlichkeit sowie der Medien 
für die aufstrebende und hoch anspruchsvolle Sportart Voltigieren weiter ausgebaut und gefördert werden.

 

Nach unserer ersten Teilnahme an der diesjährigen Tour können wir den Organisatoren und den Sponsoren ein großes Lob aussprechen, denn nach unserer Meinung sind die ursprünglichen Ziele, in diesem Jahr auf jeden Fall erreicht worden und viele tausend Zuschauer konnten in Offenburg, in Leonberg und in München Voltigiersport live auf Spitzenniveau erleben, oder via Internet, oder Übertragung verfolgen. Auch das Presseecho war sehr positiv. Eine tolle Bühne und klasse Events für unseren schönen Sport und die klasse Sponsoren, ohne die eine solche Tour nicht denkbar wäre. Ihr solltet unbedingt einmal auf den Seiten der Sponsoren vorbeischauen und euch über deren Engagement und ihr Leistungsangebot informieren. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Einfach hier klicken und ihr kommt direkt auf die Übersichtsseite der Sponsoren der VTS 2011.

 

Auch die teilnehmenden Teams sind während der Tour enger zusammengerückt und neue Freundschaften und Kontakte zwischen den Voltigierern sind aus den Teams entstanden. Gibt es etwas schöneres in unserem Sport? Kurz gesagt die Trophy 2011 war klasse und ein toller Erfolg und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

 

Aber nun erst einmal ein Blick auf die 3. Tour-Station, bei der Messe Pferd International, in München. Am Start diesmal 7 hochklassige Teams, die ihr Können auf höchstem Niveau vor einem tollen Publikum und dem neuen Tour-Richterteam aus Bayern zeigten, mit dem Ziel sich in der Gesamtwertung und in der Wertung der Tour-Station München möglichst gut zu platzieren, gab es doch neben den interessanten Sachpreise auch gut dotierte Geldpreise für die Teams zu gewinnen.

 

Diesmal war auch bei ihrem „Heimspiel“ in München, das Team Ingelsberg I am Start und komplettierte so das ohnehin hochklassige Teilnehmerfeld. Für die Teilnahme hatte das Team IVV 1 auf den Start in der deutschen Equipe, beim CVI in Stadl Paura, verzichtet.

 

Schon im ersten Umlauf gab es spektakuläre und sehr sauber geturnte Küren zu sehen. Gerade die Top-Teams der bisherigen Tour konnten dabei wieder überzeugen. Lütisburg war auch an diesem Tag eine klasse für sich und setzte sich an die Spitze des Feldes. Aber auch die Küren von Leonberg, Ingelsberg I oder unserem Team kamen beim Publikum sehr gut an. So erhielt unser S-Team im ersten Umlauf eine Wertnote von 8,799 und ging auf Platz 3 in der Tageswertung in den zweiten Umlauf am Freitag.

 

Es war klasse zu sehen, wie sich unsere Mannschaft am zweiten Tag abermals steigerte! Wertnote eine 8,59. Das reichte für den 3.Platz in München. In der Gesamtwertung der Tour erreichte unser Team sogar den zweiten Platz direkt hinter Lütisburg und vor den wie immer sehr sauber und sicher turnenden Leonbergern. Ein schönes Gesamt-Ergebnis mit einem verdienten Tour-Sieger aus der Schweiz. Unsere herzlichen Glückwünsche dazu!!!

Unser Tour-Pokal ging übrigens nach der Rückkehr, bei einem schönen Abschlussessen, in gute Hände, denn die Mannschaft übergab den schönen Pokal an unsere ganz besondere „Tour-Heldin“. Denn Jana hatte sich bei der ersten Station in Offenburg verletzt und hatte seit dem das Team immer begleitet und super unterstützt. Jana ist einfach genial und wir freuen uns, dass sie zu unserem Team gehört!!!

 

Schön war auch das Wiedersehen mit unseren Voltigier-Freunden vom Junior-Team-Starnberg, die wir beim CVI in Florenz kennen gelernt haben. Auch wenn die gemeinsame Zeit wieder sehr knapp war, hat es allen gut gefallen und wir werden uns hoffentlich bald Wiedersehen. Vielen Dank auch für die besondere Überraschung: „Denn es gab eine kleines und süßes Gastgeschenk für das Team, für das wir uns herzlich bedanken. Die Tassen sind schon im Gebrauch ;o). Das war super klasse mit euch und wir freuen uns schon auf unser nächstes Treffen. Das Team hat übrigens auch eineneue Homepage.

 

Gute Leistungen unserer Voltigierteams in Langenscheid

Am Wochenende sind unsere A-Gruppe, das Junior-Team und die M**-Gruppe beim Turnier in Langenscheid gestartet. Die Anreise verlief problemlos und ruhig und so konnte ein schönes und erfolgreiches Wochenende seinen Lauf nehmen.

 

Die A-Gruppe turnte auf dem Pferd sehr gut und konnte mit einer Wertnote von 5,4 eine klasse Leistung im Wettbewerb zeigen. Damit hat sich die Mannschaft auch wieder eine Aufstiegsnote in die Leistungsklasse „L“ erturnt. Einzig beim Anlaufen gab es noch kleinere „Schwierigkeiten“. Aber auch hier wird es sicher in Kürze noch besser klappen.  Jetzt folgen noch zwei Starts in der aktuellen Leistungsklasse A, bevor es die dann in den folgenden Turnieren in der nächsthöheren Leistungsklasse „L“ an den Start gehen wird. Ein wirklich schönes Ergebnis und ein toller Erfolg für unserer jungen Nachwuchsvoltigierer. Es voltigierten: Sonja Hartmann, Marie Krings, Mara Weindorf, Malu Augustin, Simon Stolz, Sophia Berner, Amelie Haschem und Luisa Rossitsch. Das Pferd ist Harry. 

 

Auch das Junior-Team konnte wieder an die guten Leistungen bei den süddeutschen Meisterschaften anknüpfen. „Nabucco“  zog bei seinem zweiten Turnierstart wieder ruhig seine Runden und Hanne Strübel an der Longe konnte mit der guten Leistung von Team und Pferd sehr zufrieden sein. Das Ergebnis: Eine Wertnote von 7,0 und Platz 1 in der Gesamtwertung. Ein schönes Ergebnis das für die nächsten Wettbewerbe Ansporn und Motivation zugleich sein wird. 

 

Unsere M**-Gruppe ging mit neuen Trikots und auf Dungal an den Start. Die Mannschaft zeigte eine gute Pflicht und konnte eine schöne Kür turnen. Die Mannschaft erreichte mit einer Wertnote von 6,8 den ersten Platz in dieser Wertung. Es voltigierten: Jelena Freiberg, Eliana Kauth, Mona Rauschkolb, Jonas Weidner, Victoria Hubig, Lea Rosenmeyer, Ella Kloster, Neele Leoff. Das Pferd ist Danny (Dungal)

Hanne Strübel wird als "Voltigiermeister" ausgezeichnet

Gelungene Überraschung- Was passiert jetzt?
Gelungene Überraschung- Was passiert jetzt?

Am Sonntag gab es eine besonders schönen Anlass zum feiern. Denn Hanne Strübel hat für ihre herausragenden Leistungen bei der Ausbildung von Spitzenvoltigierern und -voltigierpferden sowie für ihr nach- ahmenswertes Engagement im Voltigiersport, mit einer Vielzahl von Erfolgen bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften offiziell den Titel bzw. die besondere Auszeichnung als „Voltigiermeister“ verliehen bekommen. Eine tolle Ehrung und eine besondere Anerkennung für Ihre aussergewöhnlichen Leistungen.

Einfahrt der Kutsche - ein schönes Bild
Einfahrt der Kutsche - ein schönes Bild

Der Rahmen für die Ehrung, bei den süddeutschen Meisterschaften in Bodenheim, war perfekt. Denn nach der Siegerehrung für die zweite Wertungsprüfung, begann die offizielle und bis dahin vor Hanne geheim gehaltene Verleihung der Auszeichnung. Die Mannschaften und Teilnehmer wurden bis auf das Laubenheimer-Team gebeten, im Publikum Platz zu nehmen. Das Hallentor öffnete sich und Helma Schwarzmann, die die Laudatio und die Verleihung der Auszeichnung für die FN vornahm, kam auf einem sehr schönen Gespann in die Halle gefahren. Gesteuert wurde die Kutsche vonTheo Bopp einem sehr erfolgreicher Fahrer. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, extra für diesen Anlass mit seiner Begleitung anzureisen und mit seiner Kutsche am gelingen der Ehrung beizutragen. Ein besonders schönes Bild und High-Light, da sich Hanne auch sehr für das Fahren interessiert.      

Bewegende Laudatio für Hanne
Bewegende Laudatio für Hanne

Die Verleihung und die Laudatio durch Helma Schwarzmann, war dann für Hanne ein besonders emotionaler Moment, bei dem man in der Halle eine Stecknadel hätte fallen hören. Die Zeit schien einen „Moment lang still zu stehen“, als Hanne, die sonst nicht gerne im Mittelpunkt steht die Gratulation und die Urkunde entgegennahm. Weitere Gratulanten folgten sichtlich bewegt und voller Freude, bei diesem Ereignis dabei zu sein. Hier sind u.a. der Landestrainer Holger Janssen, die Mitglieder des Fachbeirats Voltigieren und Herr Kolling als Vertreter des Landesverbandes zu nennen. Danach gab es brausenden Applaus und Standing-Ovations vom Publikum. Ein echtes „Gänsehaut-Feeling“, das man nicht vergisst.

 

Hanne Strübel ist erst die 4. Trainer- bzw.  Ausbilderin im Voltigieren. der diese hohe Auszeichnung offiziell verliehen wurde.  Im Anschluss an die Meisterehrungen gab es noch einen kleinen „Überraschungsempfang“ mit Freunden und Wegbegleitern, bei dem viele schöne Erinnerungen ausgetauscht wurden und bei dem in lockerer Atmosphäre dieser besondere Tag gefeiert wurde. 

 

Ein Dank geht hier auch an den Bodenheimer Verein und stellvertretend an Herrn Scholles, der uns trotz der eigenen Vorbereitungen für die SDM, immer hilfreich bei den Vorbereitungen unterstützt hat. Besondere Höhepunkte beim Empfang waren sicher die Übergabe des „Erinnerungsbuches“ und die Laudatio des Fachbeirats sowie ein wirklich schönes und persönliches Video der Laubenheimer-Voltigierer für ihre Hanne!  

 

Ein Dank geht an alle Mitwirkenden, Gratulanten und Helfer, die diese tolle Feier und die Auszeichnung für Hanne möglich gemacht haben. Herzlichen Dank und auf ein baldiges Wiedersehen. Es war ein toller Tag, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Alle bisherigen Bilder sind von Katja Schmeiser. Vielen Dank für diese tollen Impressionen!!!

Süddeutscher Meistertitel und Top Platzierungen

Am Wochenende sind unsere Voltigierer bei den süddeutschen Meisterschaften an den Start gegangen. Die Rahmenbedingungen waren sehr gut, die Organisation war gut und auf der schönen Anlage in Bodenheim gab es spannende Wettbewerbe zu sehen.

 

Bei den S-Teams zeigte unsere Mannschaft wieder die gewohnt gute Leistung und konnte sich schon mit in der Pflicht an die Spitze des gut besetzten Teilnehmerfeldes der 14 S-Teams setzen. Eine gute Voraussetzung also für die beiden noch ausstehenden Kürumläufe. Mit den Küren konnte dann unsere Mannschaft wieder Publikum und Richter überzeugen und so den Vorsprung vor Leonberg weiter ausbauen, die ebenfalls sehr gute Leistungen im Wettbewerb gezeigt haben. Der Lohn für das Laubenheim-Team: „Ein begeistertes Publikum und der Gewinn der Meisterschaft 2011“. Es voltigierten: Moritz Wolf, Susanne Wunderle, Barbara und Jürgen Köhler, Sophie Hofmann, Anna Winkler und Sarah Giessler.

Elevation: "Als bestes Pferd ausgezeichnet"
Elevation: "Als bestes Pferd ausgezeichnet"

Es gab auch noch einen weiteren Gewinner, denn am Samstag wurde Elevation mit Hanne an der Longe als „bestes Pferd“ des Meisterschaftswettbewerbes ausgezeichnet.

 

Eine schöne Anerkennung nach den sehr guten Leistungen von Pferd und Longenführer in der bisherigen Saison. 

 

Unser Junior-Team mit Hanne und Nabucco
Unser Junior-Team mit Hanne und Nabucco

Unser neu „formiertes“ Junior-Team konnte auf ihrem neuen Pferd „Nabucco“ mit guten Leistungen überzeugen. Denn die Mannschaft zeigte eine gute Pflicht und zwei schöne Kürumläufe die letztlich, mit Rang 4 in der Gesamtwertung, zu einer guten Platzierung unter den Top 5 gereicht hat. Ein gutes Ergebnis in einem starken Teilnehmerfeld. Die Freude war besonders groß, weil Nabucco bei seinem ersten Turnier, an der Longe von Hannes Strübel, sicher und ruhig seine Kreise zog. Der Titel bei den Junior-Teams ging an die Mannschaft von Friedrichshall aus Baden-Württemberg. In unserem Junior-Team am Start: Jelena Freiberg, Lea Fehling, Johanna und Julia Raible, Lilli Sauer, Nelly Rosteck, und Mona Rauschkolb.

Moritz gewinnt nach dem CVI in Florenz auch die SDM 2011
Moritz gewinnt nach dem CVI in Florenz auch die SDM 2011

Bei den Einzelstartern gab es den zweiten Meistertitel für Laubenheim, denn Moritz Wolf konnte sich nach starker Pflicht einen guten Vorsprung vor Torben Hoppe herausturnen, den er mit einem guten Technikprogramm sowie einer klasse Kür noch weiter ausbauen konnte. Auch eine schöne Bestätigung für seine bisherigen Leistungen in der laufenden Saison. Bei den Senior-Einzel war bei den Herren auch Jürgen Köhler am Start, der wieder durch ein gutes Technikprogramm und eine ausdrucksstarke Kür am Final-Sonntag überzeugen konnte. Leider verpasste er, trotz guter Leistung, den Platz auf dem Sieger-Treppchen knapp. Aber Platz 4 ist ein gutes Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann. Bei den Senior Damen konnte Susanne Wunderle ebenfalls mit Platz 6 ein gutes Gesamtergebnis erzielen. Auch bei ihr war die schöne ausdrucksstarke Kür sicher ein besonderes High-Light. Wer hätte nach ihrer Verletzung zu Beginn der Saison gedacht, dass sie so schnell wieder klasse Leistungen im Team und im Einzel zeigen kann. Der Meistertitel bei den Damen ging in diesem Jahr an Mascha Braunheim nach Hessen. 

Bei den Junior-Einzeln ging Sophie Hofmann, nach den starken Leistungen beim PdB, an diesem Wochenende auf Elevation an den Start, da Pavos für das Turnier kurzfristig ausgefallen war. Nach einer sehr starken Pflicht am Samstag hatte sie leider einen „ungewollten“ Abgang, in der ansonsten sehr schönen Kür. Schade, aber umso motivierter und konzentrierter ging sie dann am Final-Sonntag an den Start und zeigte dann auch im zweiten Umlauf die gewohnt gute Leistung. Der Titel ging an Miriam Esch aus Bayern, die wie Sophie beim Preis der Besten für die„Longlist“ der EM nominiert wurde. Für beide Sportlerinnen wird daher sicher die Konzentration in den nächsten Wochen, auf der Vorbereitung zur nächsten Sichtung beim CVI in Krumke liegen.

 

Insgesamt also ein sehr gutes Ergebnis und Abschneiden unserer Starter bei der diesjährigen Meisterschaft und ein Lob an den Ausrichter. Außerdem gab es noch einen besonderen Grund zum feiern, denn Hanne Strübel wurde im Rahmen der süddeutschen Meisterschaft die höchste Auszeichnung der FN als „Voltigiermeister“ verliehen. Hierzu wird es einen ausführlichen Bericht geben.

 

Hier einige Impressionen aus Bodenheim:

Laubenheim beim Preis der Besten

Nach den sehr guten Leistungen unseres S - Teams in diesem Jahr, wurde das Team vom DOKR zur Teilnahme am Preis der Besten 2011 eingeladen bzw. nominiert. Die Freude über die Einladung war natürlich groß. Denn es ist schon etwas Besonderes an diesem hochklassisch besetzten Sichtungs-Wettbewerb als Mannschaft teilnehmen zu können und sich mit den stärksten Teams Deutschlands sportlich zu messen. Wobei natürlich das Team aus Neuss als eindeutiger Favorit ins Rennen ging und Ingelsberg als WM zweiter von 2010 auch gerne wieder für Deutschland bei den Europameisterschaften an den Start gehen wollte.

 

Am Samstag war es dann endlich soweit. Nach kurzer Anreise nach Darmstadt stand die Mannschaftspflicht auf dem „Programm“. Die Mannschaft zeigte hier eine klasse Leistung und so betrug der Abstand zum Team Ingelsberg, ähnlich wie in Florenz, nur 0,3 Wertnotenpunkte. Neuss zeigte wie erwartet eine sehr starke Pflicht und konnte sich hier schon eindeutig von Ingelsberg und uns „absetzen“. Keine Überraschung starten doch im Neusser Team so starke Voltigiererinnen wie Antje Hill und Simone Wiegele, die im vergangenen Jahr für Deutschland Medaillen bei den Weltreiterspielen in Kentucky gewinnen konnten.  Eine tolle Ausgangssituation für die Neusser-Mannschaft und eine sichere Basis für die anstehenden Kürdurchgänge.

Bei den Kürdurchgängen konnte unsere Mannschaft wieder mit Schwung, sauber geturnten Schwierigkeiten und besonderer Ausstrahlung bei den Wertungsrichtern und beim sensationellen Publikum punkten und überzeugen. Die Starts haben richtig Spaß gemacht und der Funke zwischen Team und Publikum ist übergesprungen und hat die Mannschaft getragen. Besonders schön war auch, dass Elevation mit Hanne Strübel an der Longe wieder zuverlässig und sicher seine Runden zog und die Mannschaft wie immer toll unterstützt hat. Der Lohn waren nicht nur sehr gute Kürnoten im 8,5er Bereich, sondern auch der tosende Applaus des Publikums. Alle waren zufrieden. Ingelsberg hatte im Vergleich zu Florenz noch einmal beim Schwierigkeitsgrad zugelegt und mit neuen Trikots und viel Engagement ging es in die beiden Kürumläufe.  Hier zeigte das Team eine sehr gute Leistung, wobei es Unsicherheiten bei der Ausführung gab. Letztlich ging der erste Kürdurchgang knapp an Ingelsberg, während unsere Mannschaft den zweiten Kürdurchgang im direkten Vergleich mit Ingelsberg wieder für sich entscheiden konnte. Das Team Neuss war aber für beide Gruppen an diesem Wochenende nicht mehr zu „schlagen“ und so ging der Sieg nach schönen Küren ins Rheinland. Die Mannschaft wurde auch nach der Siegerehrung für die Europameisterschaft 2011 nominiert, wo sie die deutschen Farben sicher toll vertreten werden. Wir drücken dem Team für eien erfolgreichen Start die Daumen. Aber auch Ingelsberg und wir können sicher stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Zumal der Weg stimmt und wir sicher noch die ein oder andere „Schippe“ zulegen können. Vielen Dank hier auch für eure tolle Unterstützung. Ihr seit klasse!!!!

Gute Laune nach gelungenen Starts
Gute Laune nach gelungenen Starts

Positive Nachrichten gibt es auch vom Junior-Einzel der Damen. Hier wurde Sophie vierte. Nach diesem Ergebnis und den bisherigen Leistungen in der Saison, wurde sie im Anschluss an die Siegerehrung für die „Longlist“ zur Europameisterschaft der Voltigierer in Frankreich nominiert. Auch dies ein schöner Erfolg und ein tolles Zeichen der Anerkennung. 

 

Ostertraining mit "Nabucco"

Viel Spaß beim gemeinsamen Training
Viel Spaß beim gemeinsamen Training

Das Oster-Trainingslager ist geschafft und die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Zufriedene Gesichter nach zwei erlebnisreichen Wochen mit intensiven Trainingseinheiten, die allen etwas abgefordert haben, die aber auch allen Spaß gemacht haben. 

 

Besonders schön war natürlich in dieser zweiten Woche die Pferdetaufe von unserem Neuzugang  „Nabucco“, die wir schön und ausgelassen gefeiert haben. Es war also wieder einiges Los auf dem Kilianshof und alle haben sehr gut mitgezogen.  

 

Traditionell stand dann der Besuch in der Eisdiele am Freitag, dem letzten Tag des diesjährigen Trainingslagers, auf dem Programm. Hier konnten die vielen Eindrücke direkt ausgetauscht werden. Es wurde viel über das Erlebte geplaudert und gelacht. Bei guter Laune wurde natürlich auch über den nächsten Starts und Turnieren gesprochen.  Vielen Dank auch an Hanne, die mit uns wieder so klasse voran gebracht hat.

 

Hier einige Bilder und Impressionen:

Neuzugang "Nabucco" wurde getauft
Neuzugang "Nabucco" wurde getauft

Anreise nach Italien mit Hindernissen

Normalerweise sind Turnieranreisen nichts Besonderes, über das man schreiben oder berichten müsste. Bei der Anreise nach Florenz gab es aber eine Verkettung von Ereignissen die für die Beteiligten nervenaufreibend, aufregend und schon etwas besonders waren.  

 

Die Planung verlief normal und um die Anreise nicht zu stressig werden zu lassen wurde der Plan in die Tat umgesetzt, die Anreise ins über 1.100km weit entfernte Florenz in zwei Etappen in Angriff zu nehmen. Hanne kannte noch von einer früheren Reise nach Italien eine nette Herberge mit schönem Stall für Elli in Österreich.  Die Buchung war problemlos und so konnten die Vorbereitungen ihren üblichen Gang nehmen und alle fieberten der gemeinsamen Anreise entgegen. 

 

Der Start verlief planmäßig und unsere Voltigierer kamen gut voran. Allerdings ließ die Aufmerksamkeit der Beifahrer, wie auf dem Foto zu sehen, etwas zu wünschen übrig.... 

Lucky genießt die Alpen
Lucky genießt die Alpen

Der Tag der Anreise war frisch und so gab es am Nachmittag, als man sich den Alpen näherte die erste Überraschung. Schnee!!! Und davon nicht wenig. Aber Hanne hatte vorgesorgt und so konnte die Fahrt zwar etwas langsamer aber dennoch problemlos fortgesetzt werden. Die Stimmung im Bus war prima, auch als man den Hof in Österreich erreichte und die Zimmer bezog.– alles geklappt. Aber jetzt schnell um Elli kümmern, das er sich ein wenig bewegen kann und ab in den Stall. Aber das war nicht so einfach wie gedacht. Denn was keiner vorher wusste: Das Wirtsehepaar hatte sich getrennt und als Elli zum Stall gebracht werden sollte hatten wir es auf einmal mit zwei sich streitenden „Vermietern“ zu tun, die sich nicht einigen konnten und es sogar im Raum stand, dass die Polizei kommt, wenn wir Elli wie gebucht in den Stall bringen. Mann, hat das Nerven gekostet und waren wir froh, als endlich eine Lösung gefunden wurde und sich die Wogen geglättet hatten. Da wir auf der Fahrt durch traumhafte Landschaften gefahren sind und wir uns an der schönen Gegend gar nicht satt sehen konnten, haben wir uns dann kurzentschlossen auf den Weg zu einer Bergtour gemacht. Allerdings endete die gewählte Straße und wir sind dann einen ganz schmalen Forstweg bis auf 1800 m hoch gefahren. Ca 20 cm neben uns ging es dann etwa 200 m in die Tiefe.  Echter Nervenkitzel. Dort haben wir auch das Gruppen-Foto und das Foto mit Lucky gemacht. 

Jetzt ging es geht Huckepack weiter
Jetzt ging es geht Huckepack weiter

Der Abend und die Nacht verliefen wieder ruhig und so ging es am nächsten Morgen wieder zeitig auf die Piste, denn wir wollten einen ordentlichen Zeitpuffer für die anstehende Verfassungsprüfung am Nachmittag haben.  Die Reise ging zügig voran und die Vorfreude stieg von Minute zu Minute. Kurz nach 12.00Uhr dann schnell eine SMS an die „Vorgereisten“, das wir um 13.30Uhr in Florenz ankommen. Kilometer für Kilometer kommen wir voran. Dann plötzlich, eine halbe Stunde später, ein komisches und lautes Geräusch aus dem Motorraum. Was für ein Schreck und das mitten auf der Autobahn. Also nichts wie in die nächste Parkbucht. Mo schaut nach und da er sich gut mit Technik auskennt, findet er auch schnell die Ursache. Der Keilriemen ist fast durch und jetzt wird dringend Hilfe gebraucht. Der ADAC wurde verständigt und kam schnell. Leider konnte der Schaden nicht direkt vor Ort repariert werden und wir mussten in die nächstgelegene Werkstatt abgeschleppt werden. Wir im Bus auf der Ladefläche und Elli im Hänger an der Anhängerkupplung des Abschleppwagens. Ein interessantes Bild auch für die häufig verdutzten schauenden LKW-Fahrer auf der Autobahn. Die haben nicht schlecht gestaunt, wenn wir an Ihnen vorbei gefahren sind oder eher von Ihnen überholt wurden. In der Zwischenzeit gab es natürlich viele Aktivitäten, denn es war klar, dass durch diese Panne die rechtzeitige Ankunft in Florenz nicht mehr möglich war. Gott sei Dank waren die Veranstalter und die anderen Teams so nett, auf uns und unsere unverschuldete missliche Lage Rücksicht zu nehmen. Einen herzlichen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle.

 

In der Werkstatt angekommen, waren wir froh, das Susi als unser Sprachtalent im Bus fleißig italienische Vokabeln gepaukt hatte und so schon mit diesem Wortschatz kommunizieren konnte. Nicht schlecht! Die Reparatur dauerte etwas mehr als eine Stunde und es war von Modena nach Florenz auch nicht mehr so weit. Kurz einmal durchgeatmet und dann konnte es weitergehen. Zu unserer Panne gehört allerdings auch noch, dass das Forstamt in Italien den ADAC angerufen hat, weil da vor einer Werkstatt ein verlassenes bzw. ausgesetztes Pferd ganz alleine auf dem Hänger steht, ohne ein Auto davor und niemand dabei. Aber auch das ließ sich schnell klären.

 

Alles verlief relativ zügig und alles sah jetzt nach einem „Happy End“ für den Tag aus. Aber leider weit gefehlt, den kurz vor Florenz gab es einen Unfall und einen Stau, bei dem man für wenige Kilometer jeweils fast eine Stunde brauchte. Also versuchen die Nerven zu behalten und wieder die Veranstalter informieren und sich abstimmen. Meine Güte was für eine Fahrt! Endlich in Florenz angekommen streikte plötzlich Hannes Navi und so gestaltete es sich etwas schwierig im lebhaften Abendverkehr die nicht einfach zu findende Anlage zu erreichen. Als das endlich geschafft war, lagen sich die Busfahrer und die vorgereisten Laubenheimer in den Armen. Aber es blieb wenig Zeit, denn Elli musste kurz bewegt werden und dann ging es in die Verfassungsprüfung. Elli hat das super gemeistert und nun konnte er nach etwas Bewegung die wohlverdiente Ruhe im Stall genießen. 

 

Es war mittlerweile nach 22.00Uhr und deshalb ging es gleich ins Hotel um dort die Zimmer zu beziehen und dort auch noch eine Kleinigkeit zu essen. Beim Essen gab es dann die nächste unliebsame Überraschung. Denn der Service und das Interesse uns noch etwas ordentliches zuzubereiten war gelinde gesagt gering. Dabei hatten wir ohne Murren hingenommen, das es nur eine kleine Auswahl an Speisen zur Auswahl stand. Aber das Ergebnis war mehr als ernüchternd.  Nudeln, die so al dente (ungekocht) waren, das auch das zweite Aufwärmen nicht verbessert hatte, verbranntes bzw. teilweise „angekokeltes“ Fleisch, das nach dem Abschneiden der „dunklen Kruste“ nur noch Lucky Freude machte und sein Serviceteam, was diesen Namen nicht verdiente. Es war wirklich höchste Zeit diesen Tag abzuschließen und ins Bett zu gehen. Das letzte Mal wo die Abends die Stimmung so „mäßig“ war, war in Offenburg, als sich Jana beim ersten Kürdurchgang so schwer verletzte. Glücklicherweise ist sie schon wieder auf dem guten Weg der Besserung und die Mannschaft konnte sich trotz der Widernisse zu guten Leistungen motivieren und klasse Ergebnisse erreichen. Gott sei Dank, verliefen die weiteren Tage und die Rückreise viel besser.    

Laubenheim gewinnt CVI in Florenz

Schöne Doppelnadel - Foto Katja Schmeiser
Schöne Doppelnadel - Foto Katja Schmeiser

Am Wochenende sind unsere Voltigierer beim CVI in Florenz in Italien an den Start gegangen.  Auf der wunderschönen und großzügigen Anlage gab es spektakulären Sport und spannende Wettbewerbe zu sehen und zu bestaunen.  

 

Nach einer etwas abenteuerlichen und  nervenaufzehrenden Anreise, über die wir noch einmal in einem gesonderten Bericht schreiben werden, konnte es dann am Freitag mit der Pflicht beginnen.  

 

In der Mannschaftspflicht war volle Konzentration gefordert und unsere Voltigierer haben sich wirklich gut geschlagen. Mit einer Wertnote von 6,65 lagen wir zu diesem Zeitpunkt nur knapp 0,338 hinter dem Team VV Ingelsberg I, das bei den Weltreiterspielen 2010 den Vizemeistertitel für Deutschland gewinnen konnte. Ein Ergebnis, das die guten Leistungen in dieser Saison zusätzlich bestätigte. Ein besonderes Lob geht hier auch an Lea, die bei ihrem 2. Start und ihrem ersten internationalen Auftritt in der Mannschaft gute Nerven zeigte und ihre Pflicht sauber turnte. 

Gute Laune nach der gelungenen Pflicht
Gute Laune nach der gelungenen Pflicht

Beim ersten Kürdurchgang der Mannschaften ging Ingelsberg  I zuerst an den Start. Insbesondere im ersten und im abschließenden Block wurden absolute Höchstleistungen und –schwierigkeiten gezeigt. Ingelsberg hatte also ordentlich vorgelegt. Hier zu bestehen war nicht einfach, aber unsere Mannschaft zeigte Nervenstärke und konnte mit Ihrer spektakulären und ausdrucksstarken Kür das Publikum und die Wertungsrichter überzeugen. Es wurde die Wertnote von 7,992 erreicht und nachdem der VVI zuvor eine 7,521 erreicht hatte, konnte sich unsere Mannschaft auf Platz 1 in der Gesamtwertung verbessern. Der Vorsprung war allerdings nur hauchdünn und Ingelsberg ist eine Spitzenmannschaft die zu kämpfen und zu überzeugen weiß. 

Noch mal gegenseitig anfeuern vor der entscheidenden Kür
Noch mal gegenseitig anfeuern vor der entscheidenden Kür

Es waren also vor dem entscheidenden Durchgang am Sonntag wieder gute Nerven gefragt, zumal Laubenheim 1 vorlegen musste und vor Ingelsberg an den Start ging.  Elevation zog mit Hanne Strübel an der Longe sauber und stark seine Runden. Die Spannung im Publikum war spürbar, denn jetzt ging es um Platz 1 und den Gesamtsieg beim CVI in Florenz. Trotz der großen Anspannung zeigte unsere Mannschaft im zweiten Kürdurchgang wieder eine überzeugende Leistung und konnte sich erneut gegenüber dem Vortag verbessern. 8,014 – eine klasse Wertnote so früh in der Saison. Jetzt hieß es abwarten, was Ingelsberg nachlegen konnte. Auch der VVI konnte sich im zweiten Kürdurchgang verbessern und zeigte wieder gute Blöcke und Höchstschwierigkeiten. Der Lohn eine Wertnote von 7,64. Damit stand fest: Mainz gewinnt den CVI in Florenz!!! Was für eine Freude, nachdem in dieser Saison schon viele Widernisse und Veränderungen bewältigt werden mussten. 

Die Siegerehrung - Foto Katja Schmeiser
Die Siegerehrung - Foto Katja Schmeiser

Bei den Einzelvoltigierern lief es ebenfalls gut. Moritz gewann ebenfalls bei den Herren Gold beim CVI vor Jürgen. Moritz legte schon mit einer klasse Pflicht den Grundstein für den Gesamterfolg. Jürgen zeigte auch sehr gute Durchgänge und konnte mit der Kür am Finalsonntag überzeugen. In der Damenwertung schaffte Susi den Sprung auf Platz 4. Ihre Kür und die Musikauswahl waren wieder sehr Ausdrucksstark und wer hätte nach ihrer schweren Verletzung im Januar damit gerechnet, das Sie schon jetzt wieder eine so starke Leistung schafft. Auch Sophie konnte überzeugen und  erreichte mit einer guten Leistungen ebenfalls Platz 4 im stark besetzten Junior-Einzel-Wettbewerb. Hier  war sie damit gleichzeitig die bestplatzierte deutsche Starterin im Feld. Letztlich trennten sie nur 0,027 Punkte nach 4 Durchgängen von Platz 3.  Einen Glückwunsch an unsere Einzel, zumal es für Jürgen, Susi und Sophie jeweils die ersten Starts bei einem internationalen Turnier waren.

 

Auch das Juniorteam aus Friedrichshall konnte mit einer sehr guten Leistung den Wettbewerb bei den Juniorteams gewinnen. Das Juniorteam das Ingelsberg holte in diesem Wettbewerb auch noch den dritten Platz für Deutschland. 

 

Insgesamt also tolle Ergebnisse für die Voltigierer, zumal auch Starnberg oder die Einzelvoltigierer aus Friedrichshall gute Leistungen zeigten und viel zum positiven „Teamspirit“ beigetragen haben. Es war ein tolles und erlebnisreiches Wochenende in Florenz. Der Zusammenhalt in der deutschen Equipe sowie die Equipe-Leitung waren klasse und außerdem gab es viele Möglichkeiten sich mit den Voltigierern aus den verschiedenen Nationen auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen. 

 

Der CVI war also auch dank der guten Gastgeber ein toller Event der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Ein schönes Turnier, das „Lust“ auf ein Wiedersehen macht. 

 

Vielen Dank auch an unsere Freunde aus Rheinland-Pfalz. Wir haben uns besonders über die tolle Resonanz vom Turnier in Idar-Oberstein gefreut. Das war klasse und hat uns zusätzlich motiviert und Rückenwind gegeben. Ihr seit Spitze und wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch!!!

 

Vielen Dank an Katja für die Fotos. Weitere Bilder und Impressionen folgen in Kürze!!!

Leonberg - 2. Station der VTS: Silber in einem echten Herzschlagfinale

Am Wochenende machte die Voltigier-Trophy-Süd in Leonberg Station. Die Gastgeber hatten sich hier etwas besonderes einfallen lassen, um dem hochklassigen Event einen tollen Rahmen zu geben. Das Wetter spielte mit und so konnten die Sportler und die vielen Besucher die schöne Anlage und die tollen Wettbewerbe bei schönstem Frühlingswetter genießen. 

 

Der erste Umlauf des spektakulären Kürwettbewerbs, an dem 7 eingeladenen Voltigierteams aus 3 Ländern teilnahmen, wurde im Rahmen der VTS-Gala, am Samstagabend durchgeführt.  Hier wurde das Voltigieren mit weiteren Show- und Akrobatikvorführungen kombiniert. Ein Ansatz, der beim Publikum, voll ins Schwarze getroffen hat.

 

So entstand eine besondere Atmosphäre, die schnell die 500 Gäste und Zuschauer an der Gala in ihren Bann zog. Der Wettbewerb verlief spannend und am Ende des ersten Umlaufs lag das Team aus Lütisburg in der Schweiz knapp vor unseren Laubenheimer-Voltigierern. Zwei Teams, die mit ihren unterschiedlichen Küransätzen, das Publikum,  spektakulär begeisterten und die Vielfalt und die Eleganz des Voltigiersports eindrucksvoll zeigten. Auf Platz 3 folgte das Team aus Leonberg, das wieder eine sehr saubere Kür turnte und nicht nur vom heimischen Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.  Schade war, das sich im ersten Durchgang eine Voltigiererin von Pegasus Mühlacker so verletzte, dass das Team leider am Sonntag, nicht mehr antreten konnte. Von uns die besten Wünsche zur schnellen Genesung.

Hanne und Elevation sichtlich zufrieden nach zwei guten Umläufen
Hanne und Elevation sichtlich zufrieden nach zwei guten Umläufen

Am Sonntag Nachmittag wurde es dann ganz spannend, denn der Start der Teams erfolgte nun in der umgekehrten Reihenfolge, der erreichten Platzierung des ersten Umlaufs. 

 

Hier legte Leonberg mit einer sehr schönen Kür vor und verbesserte sich erneut.  Die gute Leistung wurde mit einer Wertnote von 8,333, für diesen Durchgang, belohnt. Jetzt war sie Spannung greifbar, denn Laubenheim musste vorlegen. Die Kür wurde wieder sauber geturnt und am Ende Stand eine Wertnote von 8,713 für den zweiten Durchgang. Ein Dank hier auch an Hanne und Elevation, die im Team wieder mit einer souveränen Leistungen überzeugten. 

Das Mainzer-Team beim Interview in der "Kiss and Cry-Zone"
Das Mainzer-Team beim Interview in der "Kiss and Cry-Zone"

Jetzt hieß es warten und das Team aus Lütisburg zeigte wieder eine klasse Leistung, blieb aber mit einer Wertnote von 8,671 knapp hinter unserer Mannschaft im zweiten Umlauf. Das rechnen begann und am Ende hatte der WM vierte des letzten Jahres aus die in „Nase“ vorn. In der Addition der beiden Umläufe trennten die beiden Teams nur 0,052 Notenpunkte. Ein echtes spannendes Herzschlagfinale mit klasse Mannschaften. 

 

Herzliche Glückwünsche, von uns in die Schweiz, nach Lütisburg und ein besonderer Dank an unsere Voltigierfreunde in Leonberg.

 

Das war Spitze und ihr seid tolle Gastgeber.  Wer mehr über die VTS erfahren möchte, der sollte unbedingt auf der Seite www.voltigier-trophy-sued.de vorbeischauen.  

 

Für Mainz am Start: Moritz Wolf, Susanne Wunderle, Jürgen Köhler, Barbara Köhler, Sophie Hofmann, Anna Winkler, Elevation und Hanne Strübel an der Longe.

Mainz bleibt Mainz - Laubenheim beim Rosenmontagsumzug

Wie es sich für "Mainzer" gehört, haben wir und natürlich nicht dir Möglichkeit nehmen lassen, beim diesjährigen Rosenmontagsumzug dabei zu sein. Die Resonanz bei den vielen Zuschauern war toll und wir haben viel Applaus bekommen. Pferde im Umzug sind eben nichts selbstverständliches... Ein schönes Erlebnis für alle die mitgegangen sind und das bei strahlendem Sonnenschein. Hier schon mal ein paar Impressionen:

Gold und Silber bei den euroclassics in Bremen

Foto: Katja Schmeiser
Foto: Katja Schmeiser

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter unseren Voltigierern. Nach gelungener Anreise standen am Sonntag die Starts bei den diesjährigen Euroclassics in Bremen auf dem Programm.

 

Alle waren gespannt. Denn die Euroclassics haben sich mittlerweile als Voltigierevent mit viel Tradition etabliert. Sie sind ein besonderes Saison-Highlight der Voltigierer im „hohen Norden“. Hier wird traditionell spannender und hochklassiger Voltigiersport gezeigt. Abgerundet wird das Veranstaltungsprogramm durch ein abwechslungsreiches und interessantes Showprogramm. Ein stimmiges Konzept in einem schönen Rahmen, das auch in diesem Jahr wieder 3.500 Zuschauer begeisterte.

 

Besonders schön für uns Starter aus Rheinland-Pfalz war natürlich die gelungene Moderation von Holger Janssen. So das wir Rheinland-Pfäler uns gleich heimisch gefühlt haben. Ein Dankeschön an Ihn und natürlich an alle, die uns in der Halle und Zuhause die Daumen gedrückt haben. Das hat uns super motiviert und wir haben den „Rückenwind“ gemerkt.  

 

Foto: Katja Schmeiser
Foto: Katja Schmeiser

Es entwickelten sich sehr spannende Wettbewerbe und am Ende des Tages konnten wir uns über 1x Gold, 1x Silber und über weitere gute Leistungen und Platzierungen freuen. Denn die Mannschaft schaffte es in neuer Besetzung, den kleinen Rückstand aus der Pflicht aufzuholen und letztlich mit der besten Teamkür im Wettbewerb der S-Gruppen, den Sieg und den Pokal mit nach Mainz und Rheinland-Pfalz zu nehmen. Wieder eine tolle Leistung unserer Mannschaft und ein besonderer Dank an Gisi und Lea, die mit Ihrem Einsatz und Können viel zum Erfolg beigetragen haben. Auch Susi und Jana haben uns geholfen, auch wenn sie leider verletzungsbedingt in Bremen noch nicht mit an den Start gehen konnten. Nach diesem schönen Erfolg lagen sich natürlich alle in den Armen. Es ist einfach klasse und ein besonders schönes Erlebnis bei den Euroclassics ganz vorn zu sein. Klasse war auch die Leistung von Elevation, der mit Hanne Strübel an der Longe, wieder eine sehr gute und abgeklärte Leistung zeigte und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. 

 

Foto: Katja Schmeiser
Foto: Katja Schmeiser

Ein weiterer Erfolg ist von den Junior Einzeln zu vermelden. Hier erreichte Sophie einen sehr guten 2. Platz und nahm das Publikum mit ihrer Kür gekonnt mit ins „Wunderland von Alice und der Herz-königin“. Sie führte im Wettbewerb bis zum letzten Starter und musste sich in dem qualitativ gut besetzten Feld und bei ihrem ersten Einzelstart in dieser Saison nur Johannes Kay geschlagen geben, der eine wirklich tolle und ausgewöhnliche Leistung zeigte. Auch für Sophie also ein guter und gelungener Start in die neue Saison.

 

Abgerundet wird das gute Ergebnis unserer Starter durch den 8. und 9. Platz von Jürgen Köhler und Moritz Wolf, in einem ebenfalls sehr stark besetztem Starterfeld. Moritz überzeugte besonders durch seine Kür und begeisterte das Publikum auf seine besondere Weise. Lasst euch überraschen! Ihr werdet viel Spaß haben. Auch Jürgen turnte einen guten Wettbewerb und wusste insbesondere im Technikprogramm mit seiner Leistung zu gefallen. Die Leistungen haben auf jeden Fall „Appetit“ auf mehr gemacht. Den Wettbewerb bei den Senior Einzeln gewann Sarah Kay vor Daniel Kaiser und Ines Jückstock. 

Nach diesem tollen und erfolgreichen Tag gab es natürlich eine Menge Gesprächsstoff. Der Pokal bekam einen Ehrenplatz und die Heimreise verlief entsprechend schön und in bester Laune. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen bei den Euroclassics 2012.

 

Unser Team in Bremen:

 

Moritz Wolf, Sarah Giessler, Barbara und Jürgen Köhler, Lea Fehling, Sophie Hofmann, Anna Winkler. Elevation mit Hanne Strübel an der Longe und ihrem Lucky als Glücksbringer. Außerdem mit im Laubenheimer-Team: Susanne Wunderle und Jana Weidner.

Vielen Dank auch an Katja Schmeiser, die uns die schönen Fotos aus Offenburg und aus Bremen zur Verfügung gestellt hat. In Kürze findet ihr auf ihrer Seite sicher weitere tolle Bilder. Hier klicken, um zu ihrer Homepage zu gelangen. Der Besuch lohnt sich.

1. Tourstation der Voltigier Trophy Süd – Laubenheim auf Platz 2 bei den badenclassics

Die Serie der „Voltigier Trophy Süd 2011“ startete an diesem Wochenende mit den internationalen badenclassics in Offenburg. Die Zuschauer hatten bei der gelungenen Veranstaltung die Chance interessante, hochklassige und spannende Wettbewerbe im Springreiten und Voltigieren live zu verfolgen. Mit am Start: Unsere 1 Mannschaft. Was folgte war ein Wochenende mit einem tollen Teamerfolg und eine emotionale „Achterbahn“.

 

Anfang Februar in die neue Saison zu starten ist für alle Voltigierer eine besondere Herausforder-ung. Aber nach der Einladung zur Teilnahme an der Trophy Süd 2011 musste unsere Mannschaft nicht lange überlegen. Die Vorfreude war groß, auch wenn klar war, das Susanne Wunderle auf Grund einer Trainingsverletzung, noch nicht mit an den Start  gehen konnte. Die Kür wurde umge-stellt und Barbara Köhler, die unser Team in der neuen Saison verstärkt, ging trotz kurzer Vorbe-reitung mit der Mannschaft in den anstehenden Wettbewerb.  Nach einer guten Anreise stand der erste Umlauf des Kürwettbewerbs auf dem Programm.  Alle fieberten mit Spannung dem Start entgegen, denn es waren wirklich tolle und international erfahrene Teams am Start. Da passierte es! Jana verletzte sich bei der Vorbereitung zum 1. Umlauf und es war nicht sicher, ob ein Start unter überhaupt möglich ist. Jana hat sich hier  als toller Mannschaftssportler und „Kämpfer“ gezeigt. Die Kür war damit für uns natürlich Nervenanspannung pur und als die Wertnote 8,571 bekannt gegeben wurde, war dies ein besonders Gänsehautgefühl. Die „Achter-bahn“ hatte ihren „ersten Looping“ erreicht, denn es war auch schnell klar, dass ein zweiter Start von Jana möglichst vermieden werden sollte. Hier auch nochmal ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter und insbesondere an unsere Voltigierfreunde aus Leonberg und Wolfgang Renz. Ihr habt uns in diesen schwierigen Momenten toll zu Seite gestanden. Das war wirklich spitze. und ein Grund dafür warum Voltigieren einfach genial ist. Vielen Dank. Wir drücken jetzt natürlich Jana alle verfügbaren Daumen für eine schnelle Genesung. Toi, Toi, Toi!!!

 

Nach diesem emotionalen „down“ brachte der Tag dann wieder ein neues „Up-Erlebnis“. Denn während die Mannschaft eine unruhige Nacht in ihren Betten verbrachte, glühten mit Zustimmung des Veranstalters die „Telefondrähte“ zwischen Offenburg  und Köln. Denn nur Gisi konnte mit ihrer jahrelangen Erfahrung kurzfristiger als Ersatz in der Kür zum Einsatz kommen Sie zögerte trotz der späten Stunde nicht und schon am frühen Sonntag-Morgen war sie auf dem Weg nach Offenburg um ihrer Mannschaft zu helfen. Einfach Genial! Man merkte auch sofort, den positiven Impuls in der Gruppe den der Vortag hatte alle schon mitgenommen. Nach einigen „Trockenübungen“ und einer erneuten Umstellung der Kür ging es dann in den entscheidenden 2. Umlauf. Die Spannung war greifbar. Als dann die Wertnote von 8,666 bekannt gegeben wurde war dies der Lohn für eine sicher außergewöhnliche Leistung der gesamten Mannschaft.  Der 2. Platz in diesem leistungsstarken Teilnehmerfeld und nach dieser „Achterbahnfahrt“ der Ge-fühle, direkt hinter dem WM vierten dem Team Lütisburg aus der Schweiz und dem starken Team aus Leonberg, ist auf jeden Fall eine tolle Motivation für die  neue Saison.

Teile Deinen Freunden unsere Website mit

oder besuche unsere Facebook Seite
´Voltigierteam Ingelheim - ehemals Mainz-Laubenheim´

Mitglied im Landeskader Rheinland-Pfalz (Mannschaft/Einzel/Doppel) und Bundeskader Deutschland (Einzel)